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Artikel aus Mobile Times 12

AKTION ROTER PUNKT

Leserbriefe oder Mitteilungen zur Aktion "Roter Punkt" entweder per Fax an:
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oder per Post an:

MOBILE TIMES
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Deutschland, Niederlande

Wir sind öfters mit dem Auto bzw. der Bahn zwischen Klagenfurt und Den Haag in den Niederlanden unterwegs und möchten gerne den Lesern unsere Erfahrungen mitteilen.

Bei der Reise mit der Bahn durch Deutschland war eine einwandfreie Verbindung nicht immer möglich, die metallbedampften Waggonfenster schwächten das GSM-Signal stark ab. Unser Nokia 2110i wechselte dabei ständig zwischen den Netzbetreibern D1-Telekom und D2 Privat, oft war überhaupt kein Netz verfügbar.

Exzellent war hingegen der Empfang bei der Fahrt mit dem Auto. Das Nokia 2110i wurde dabei in der Freisprecheinrichtung mit einer 6 dB Gewinnantenne (Fensterklebeantenne) betrieben. Gespräche waren grundsätzlich immer mit sehr guter Qualität und ohne Unterbrechungen möglich.

In den Niederlanden sind beide Netze (NL-PTT und Libertel) bestens ausgebaut. Überraschend war für uns, daß das Netz von Libertel innerhalb sehr kurzer Zeit flächendeckend ausgebaut wurde.

Bei unserem längeren Aufenthalt in Den-Haag konnten wir ständig beide GSM-Netze mit einer Signalstärke von mindestens 3 Balken (meist jedoch 4 bis 5 Balken) empfangen. Die beiden Netze waren sogar in Innenräumen von Gebäuden fast immer verfügbar.

Sowohl in den Niederlanden 060-Nummern als auch in Deutschland sind 0130-Nummer vom GSM-Handy aus kostenfrei erreichbar. Diese Service-Nummer sind nicht nur bei den "staatlichen" Netzbetreiben NL-PTT und D1-Telekom sondern ebenso bei den privaten Anbietern Libertel bzw. D2 Privat erreichbar.

Die Mobilkom hingegen beruft sich auf die Trennung zwischen ihr und der Telekom und verrechnet für 0660-Servicenummer der Telekom nach eigenen Angaben den vollen Handy-Tarif.

Hinweis für die Redaktion:

In Ihren Tariftabellen war bis zur Ausgabe Nummer 10 für die passive Roaminggebühr nach Deutschland bzw. Niederlande 10,05 öS/min angegeben. Die Roaminggebührenliste der Mobikom und Ihre Tariftabelle der Ausgabe Nummer 11 weisen einen Gebühr von 11,38 ös/min aus.

Ich habe eine Rufdatenaufzeichnung von der Mobilkom angefordert und konnte mit Überraschung feststellen, daß bei mir (Fun-Call) die passive Roaminggebühr im Sekundentakt abgerechnet wird und für Deutschland sowie die Niederlande exakt 10,- öS/min beträgt.

Meine persönliche Erklärung: Es wird für die Berechnung nicht der Handytarif der 1. Auslandszone (9,15 öS/min + 25% = 11,44 öS/min) sondern der Festnetztarif 1. Auslandszone (8,- öS/min + 25% = 10,- öS/min) herangezogen.

Mag. Peter Jungwirth, em@il


Bulgarien, Dänemark, Estland, Kroatien, Österreich, Schweden, Schweiz

Im Rahmen Eurer Aktion informiere ich Euch, daß ich mein Nokia 2110i GSM-Telefon kürzlich an den folgenden Orten mit zufriedenstellendem Erfolg verwendet habe:

Sofia, Bulgarien (Flughafen und Stadtgebiet): CITRON GSM

Kopenhagen, Dänemark (Flughafen): TDK-MOBIL

Tallinn, Estland (Flughafen und Stadtgebiet): EMT GSM

Kroatien (Autobahn Krapina-Zagreb, Stadtgebiet ZG, Autostrasse Zagreb-Ljubljana bis einige Kilometer auf slowenisches Staatsgebiet): 219 01

Semmering-Schneeberggebiet (überraschend guter Empfang!): A1

Unterkärnten Raum Ferlach: A1

Zürich, Schweiz (Flughafen und Umgebung): NATEL-D

Stockholm-Flughafen Arlanda (Schweden): COMVIQ, EURO

Dieter Puganigg, 1222 Wien

PS: In Euren Landkarten ist Euch ein Fehler unterlaufen: die Landeskennzahl für die Ukraine ist +380 und nicht mehr +7.

Redaktion: Danke - wird korrigiert.


Italien: Sardinien

Ich kann für den ostsardischen Ort Tortoli einen knallroten Punkt vergeben. Mein Ericsson GH 388 war immer ganz ordentlich auf Empfang.

Christian Watzka, em@il


Spanien: Granada

Glockenheller Empfang in Granada noch mit meinem alten Gerät Hagenuk MT-2000.

Prof. Peter Deringer, 1220 Wien


Griechenland: Kreta

Sind hier drei Wochen auf Urlaub auf Kreta - Ostteil. Mit dem Motorrad auf Rundreise konnten wir beide griechischen Netze testen!!! Beide Netze zu 90% vorhanden (auch in abgelegenen Bergdörfern !!!)

Gerät: Ascom Discovery

Beide Netze annähernd gleich !!!

Rote Punkte für: (da sonst zu viele nur große Städte) Heraklion, Neapoli, Agios Nikolaos, Phia Amos, Ierapetra, Magrigialos, Sitia, Palekastro, Vai

Harald Bruckner


Griechenland

An folgenden Orten haben wir im Sommer mit unserem Nokia 2110 erfolgreich telefoniert.

Griechenland - Chalkidike: Toroni, Nea Marmaris, Oranopolis, Nea Moudania, Thessaloniki, Volos, Athen, Patras, Navpaktos, Igoumenitsa

Thomas Steghofer em@il


Portugal, Spanien

Ein Kurzurlaub in der Extremadura und an der Algarve mit einem Nokia 8110 begann mit großem Staunen über die Senderdichte auf der iberischen Halbinsel. Praktisch auf jedem Hügel entlang der Autobahnen und Hauptstrecken stehen riesige Masten von Movistar(E) und Telecel (P).

Verbindungen aus Trujillo und Cacerés, sowie von der Strecke Badajoz nach Lissabon wurden prompt hergestellt, der österreichische Gesprächspartner war von der Klarheit entzückt, beim Sprechen selbst hatte ich den Eindruck des Nachhalls.

Weitere gute Verbindungen gab es auf der Strecke von Lagos nach Faro an der Südküste Portugals (Armacao de Pera bei Albufeira)

Herbert Beyer, em@il


Italien: Sardinien

Per Auto GSM-Tel/Fax/SMS-Betrieb... Verspätet aber doch möchte ich Ihnen meine Empfangsbeobachtungen zu meiner Sardinien-Reise im Sept. 96 mitteilen (Sardinien-Logs gezeichnet Karte)

Gute Empfangs- und Sendebedingungen in folgenden oberitalienischen Städten: (unmarkierte Gebiete Ihrer Redaktion)

(v. Tarvis-Genua) ... VICENCA, PIACENCA, ALESSANDRIA ...

Im allgemeinen ist man in Italien rundum sehr gut versorgt und es gibt kaum Sendelöcher auf den Hauptachsen (mit Außenantenne). Die Vielzahl der Sendeanlagen von TIM und Omnitel garantieren eine gute Versorgung. Persönlich wähle ich Omnitel aufgrund seiner schnelleren Übertragung und Möglichkeiten von FAX/SMS. Ich konnte ohne Probleme alle Dienste via Omnitel absetzen. TIM gewährleistet bereits FAX und SMS MT! Bitte korrigieren. Die SMS-Mobilbox-Nachricht aus Wien konnte über beide Provider empfangen werden.

Omnitel begeistert hinsichtlich schnellerer Durchschaltung Base-Stations/Controller und deren Sprachqualität bei gleichem Sendestandort!! Außerdem ist Omnitel hinsichtlich agressiver Werbung in Italien fast täglich zu hören bzw. sehen. Die stiefmütterliche SIP/heutige TIM hat viel aufgeholt und führt derzeit noch im Senderaufbau/Menge.

Verwundert bin ich stets über der Sender auf hohen Punkten und Objekten und strahlen somit durchwegs auch in sehr abgelegene Täler, wie ich in Sardinien bemerken konnte. Es war erstaunlich, wo man Empfang hatte - davon können bzw. müssen unsere beiden heimischen Betreiber noch viel nachholen - zu Hause herrscht zumeist Funkstille oder Chaos!! Ich konnte auch zahlreiche Tel-Verbindungen von Fährschiffen aus beobachten, wobei man von circa 20 km Küstenlinie zum Festland eine Verbindung aufbauen konnte - es lohnt sich eben hohe Standorte zusätzlich auszuwählen. TIM und Omnitel legen hier gute Maßstäbe und wenig Drop-Out-Quoten vor!! Auch in sehr kleinen Küstenregionen/Städten findet sich fast überall ein Sendemast mit beiden Providern. Auch die Sendestärke ist oft verblüffend gut, wenn man doch sehr weit davon entfernt ist.

Franz Geissler, 2380 Perchtoldsdorf


Belgien, Griechenland, Großbritannien, Niederlande, Schweiz

Ich darf Ihnen mitteilen, daß ich mein Ericsson GH337 innerhalb der letzten Monate u.a. an den folgenden, noch nicht "rot bepunkteten" Orten Europas mit gutem Erfolg verwendet habe:

Belgien: Flughafen Antwerpen und in Beerse (an der Grenze zu Holland)

Großbritannien: Flughafen Southhampton und umgebende Shire Hills

Schweiz: Basel

Kreta: Gesamte östliche Nordküste von Heraklion über Rethymnon bis Chania; an der Südküste in Plakias, Chora Sfakion und Matala. Vielfach kann man jetzt auch im Inneren der Insel (mit Ausnahme der zentralen Gebirgsregionen und der Schluchten) in den Netzen PAN und STET mit ausreichender Signalstärke telefonieren.

Am Flughafen Amsterdam ist das Einloggen ins PTT-Netz jetzt auf Anhieb möglich; bis zum vergangenen Frühling gelang mir dies regelmäßig über Monate erst bei mehrfachen Versuchen, die in der Regel nur die Displayanzeige "Emergency Calls only" erbrachten.

Dr. Hermann Mucke, 1160 Wien


Italien:

Ich halte soeben die Ausgabe der Mobile Times in meinen Händen und möchte Ihnen meine Erfahrungen in Italien mitteilen. Empfang von Innsbruck nach Florenz sehr gut, wahlweise TIM oder Omnitel zur Auswahl, sehr guter Empfang Ab Florenz, Richtung Siena teilweise kein Empfang ( Funkschatten ?) Ostküste Italien an Rimini bis Lignano sehr guter Empfang ( TIM oder Omnitel)

Peter Pech, 1239 Wien


Kroatien

Ich habe auf der Fahrt nach Sibenik mit meinem Ericcson GH388 folgenden Netzausbau festgestellt. Kurz nach der Grenze loggte sich mein Handy in das kroatische Netz ein, auf dem Display erschien "219 01", bis nach Karlovac hatte ich meistens einen Empfang. Nach Karlovac verlor ich den Empfang bis zur Ortschaft Slunj (voller Empfang) danach kein Empfang. Zwischen den Ortschaften Gracac und Benkovac war wieder zeitweise Empfang möglich. In Sibenik selbst variert der Empfang von sehr gut bis kein Empfang. Außerhalb von Sibenik ca. 17 km in Richtung Split bis zur Ortschaft Grebastica wieder guter bis sehr guter Empfang. Ich würde mich freuen, wenn sie vielleicht einmal einen Bericht über die Möglichkeiten von Absenden von SMS-Nachrichten ohne ein Handy bringen könnten.

Joachim Stadlober, 8984 Kainisch


Tschechien

Am 24. September habe ich Sie von Brünn aus mit Hilfe meines A1 Handies unter Verwendung der GSM-Infrastuktur von Eurotel Praha (Netz 230 02) angerufen um Ihnen vorzuschlagen dieser Stadt einen Roten Punkt zu verleihen. Weiters wurde kurzzeitig die Präsenz eines Netzes 230 01 registriert, welches zur Zeit anscheinend getestet wird. Mit der Bitte Ihnen dies in Erinnerung rufen zu dürfen verbleibe ich mit kollegialen Grüßen

Ing. Wilfrid Schusta, 3100 St. Pölten. em@il




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