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Artikel aus Mobile Times 20

Mobile Talk


Entdeckt:
Pariser Chic fürs Handy

Handy-Accessoires werden bislang vor allem für den männlichen Handy-Besitzer angeboten: nur praktisch und sonst gar nichts. Mittlerweile gehört auch die weibliche Welt zu den Handy-Usern. Die Hersteller haben prompt mit kleinen, handtaschengerechten Modellen reagiert. Was tut aber eine Frau, die keine Handtasche bei sich trägt (sei es im Büro oder im Garten), mit ihrem Handy? Soll sie es immer in der Hand halten? Muß sie, so wie ihre männlichen Pendants immer Hose oder Jacke tragen, um das Handy in eine dieser Taschen zu versenken? Ausgebeulte Taschen sind auch nicht besonders schön und die Innentasche für Damenjacken ist noch nicht erfunden.

Pariser Modedesigner haben sich dieses Problems angenommen und für die gut angezogene Dame eine Lösung gefunden: eine Handytasche im Krokolook, die umgehängt oder als Gürteltasche ihre Funktion erfüllt. Das Handy ist immer dabei und man sieht trotzdem chic aus. Nicht nur im Business wird eine moderne Frau das schätzen. Für Österreich wird diese Pariser Creation von Doris Ainedter importiert und in ihrem neuen Designergeschäft in der Jasomirgottstraße in Wien angeboten. Die Nachfrage ist enorm, wie Frau Ainedter uns versicherte. Das vorgestellte Modell ist um öS 1390.- noch erhältlich, in exklusiver, kleiner Auflage natürlich.


An ihrem Ring sollt Ihr sie erkennen...

Die 14.000 Teilnehmer der JavaOne, der Konferenz für Java-Entwickler, die von Sun Microsystems in San Francisco auch heuer wieder veranstaltet wurde, waren an einem silbernen Ring zu identifizieren.

Was wie ein Erkennungszeichen für Mitglieder eines Geheimbundes aussieht, war eine intelligente Hilfe für die Organisation der Konferenz. Fast wie im Märchen konnte man mit dem Ring einiges bewerkstelligen: Einlaß bekommen, Getränke kaufen und am großen Rätselspiel teilnehmen - wer knackt den Algorithmus eines Verschlüsselungscodes? Das Geheimnis des Ringes ist seine SmartCard-Technologie. Hält man den Ring an ein Lesegerät, werden seine Funktionen aktiviert, die vom Netzserver ganz individuell heruntergeladen werden können. Wer wo hinein darf oder welchen Betrag man zum Einkaufen gut hat, kann so gesteuert werden.

Und warum ein Ring? Ein Ring ist eben schneller zur Hand als eine Chipkarte, die immer erst aus irgendwelchen Taschen gekramt werden muß. Den kleinen Chip für den Ring hat Dallas Semiconductors entwickelt. Auch Siemens entwickelt javafähige SmartCard-Chips. Mit JavaCard liegt eine der erfolgreichsten SmartCard-Technologien vor, die mittlerweile schon in 600 Millionen Chipkarten implementiert wurde.


Cisco hilft Kosten senken

Der Wunsch der Kunden sei ihnen Befehl: Telefonieren soll billiger werden, störungssicher und multifunktionell, d.h. Sprache, Daten und Video sollen möglichst integriert werden. Die Telekom- und Service-Provider werden, dank des liberalisierten Marktes, sich einen Wettlauf liefern, um den Kundenerwartungen entsprechen zu können. So weit die Theorie, die österreichische Praxis zeigt, daß "Gut Ding braucht Weile" realistischer ist (siehe Umfrage unter den alternativen Telekomprovidern Seite 12).

Zwar überlegen 80-90% der Firmen, ob sie ihren Telekom-Provider wechseln sollen, also der PTA den Rücken kehren werden. Da aber noch keine überzeugenden Offerte auf dem Tisch liegen, bleibt es bei der Abwartehaltung. Aber "noch dieses Jahr sollte sich einiges tun", ist Wolfgang Janacek, der Österreichchef des Netzwerkspezialisten Cisco Systems, überzeugt. Mit neuen Produkten möchte es Cisco den Providern leicht machen, das Geschäft forcierter anzugehen.

Ziel einer fünfstufigen Multiservice-Networking-Strategie ist es, Daten, Sprache und Video mit nur einer Netzwerktechnologie zu übertragen. Als konkrete Anwendungen sind E-Mail und Voice-Mail, Call Centers mit Web-Technologie, Intranet/Internet Telephonie, Fax und Desktop Video vorgesehen. Nun wurde die Serie Cisco 2600 vorgestellt: Access-Router, die die Integration von Datenübertragung und Sprachtelephonie ermöglichen. Firmennetze (Intranet) übernehmen nun Leistungen von Telephonanlagen, aber auch Internetprovider können nun ihre Services ausbauen und neue Dienste anbieten. Der Telephonie über Internet-Protokoll prophezeit Janacek eine große Zukunft, weil die geringeren Infrastrukturkosten gegenüber den Switch-Services eine um 50 Prozent billigere Telephonie möglich machen.

Den Preisvorteil der Internet-Telephonie haben auch schon Telekom-Provider erkannt. So bietet Mannesmann in Deutschland auch diesen Dienst an. Die Technologieentwicklung arbeitet für den Kunden. Hoffen wir, daß sie auch möglichst rasch zum Einsatz kommt.

ck


Klein, aber robust

Auf ein Minimum verkleinerte Philips die portablen CD-Player: ein bißchen größer als die CD selbst. Zum Tragen in der Jackentasche konzipiert, vertragen die CD-Portables auch Erschütterungen wie sie beim Laufen und Springen entstehen. Auch beim Joggen kommt der Ton ohne Schwankungen ans Ohr. Damit das Gerät auch sommerurlaubstauglich ist und nicht gleich einen Hitzeschock erleidet, wurden alle Komponenten wärmeresistent gestaltet. Das schicke Metallic-Gehäuse soll auch extrem viel aushalten und seinen Glanz auch bei unsanfter Behandlung nicht verlieren. Zwischen 14 und 18 Stunden halten zwei kleine AA-Batterien den Portable in Funktion, dann signalisiert ein Piepston, daß ein Batteriewechsel fällig ist. Acht verschiedene Modelle mit unterschiedlicher Ausstattung stehen von diesem mobilen CD-Player zur Auswahl.


TOP 10 CD

Koch Media hat die Spitzentitel im März 1998 veröffentlicht:

  1. Österreichische Telefoninfo 4.0
  2. Hercules Action-Spiel
  3. Luftbildaufnahmen Österreich
  4. First Aid '98 Deluxe
  5. Eastern Front
  6. Lohnsteuer-Experte 97/98
  7. First Aid '98
  8. Vokabeltrainer Englisch
  9. Mega-Hits Denken
  10. Bertelsmann Universallexikon



MOBILE TIMES Home Letzte Überarbeitung: Montag, 10. Februar 2003
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